Hautnebenwirkungen durch onkologische Therapien

Seit etwas mehr als zehn Jahren werden zielgerichtete Substanzen in der Behandlung beinahe aller Tumorerkrankungen eingesetzt. Durch die Therapie mit „targeted drugs“ konnten in der Behandlung vieler Krebsarten Erfolge erzielt werden, sie weisen jedoch eine beträchtliche Bandbreite an Nebenwirkungen auf. Viele davon sind primär internistischer Natur, jedoch zeigt sich eine große Variabilität und Vielfalt an dermatologischen Nebenwirkungen auf der Haut.

Oftmals wird, während der Behandlung eigentlichenKrebserkrankung, der Auswirkung sehr belastender Hautnebenwirkung nicht ausreichend Rechnung getragen. Patienten leiden unter entstellenden teils pusteligen Hautausschlägen, trockenen Hautstellen, Exanthemen (Ausschlägen), aber auch unter verändertem Haarwuchs und Geschmacksempfindungsstörungen und Brennen der Mundschleimhaut.

Die Vielzahl an neuartigen Krebsmedikamenten und deren individuelle Nebenwirkungsmuster erfordern ein hohes Maß an Fachkenntnis für deren Behandlung. In vielen Jahren der Patientenbeträuung und Forschung in diesem Spezialgebiet der Dermatologie konnte ich mir dieses Fachwissen aneignen um Ihnen jetzt helfen zu können.

Presse & Information:​

Jatros 02/2014: Dermatologische Nebenwirkungen von onkologischen Medikamenten

Jatros 02/2014: Dermatologische Nebenwirkungen von onkologischen Medikamenten

Ausgeprägter Ausschlag auf Erbitux vor professioneller dermatologischer Behandlung

Ausgeprägter Ausschlag auf Erbitux vor professioneller dermatologischer Behandlung

Deutliche Abheilung nach professioneller dermatologischer Behandlung

Deutliche Abheilung nach professioneller dermatologischer Behandlung

 

Verantwortliche Medikamente:

Erbitux (Cetuximab)

Tarceva (Erlotinib)

Nexavar (Sorafenib)

Zelboraf (Vemurafenib)

Tafinlar (Dabrafenib)

Sutent (Sunitinib)

Vectibix (Panitumumab)

Iressa (Gefitinib)

Tyverb (Lapatinib)

Glivec (Imatinib)

Votrient (Pazopanib)

Stivarga (Regorafenib)

Nebenwirkungen:

  • Hautausschläge mit eitrigen Pusteln
  • Trockene Haut (Xerosis cutis)
  • Hautausschläge (Exanthem)
  • Risse an Händen und Füßen (Rhagaden)
  • Blutungen an Druckstellen
  • Geschmacksstörungen und Brennen der Mundschleimhaut (Stomatitis und Dysgeusie)
  • Entfärbung der Haare
  • Übermäßige Sonnenempfindlichkeit (Phototoxizität)
  • Entstehung von Hautgewächsen, Warzen und Tumoren der Haut

Behandlung:

  • Die Therapie dieser vielfältigen Nebenwirkungen der Haut erfordert ein spezifisches Vorgehen und viel Erfahrung.
  • Dermatologische Nebenwirkungen sind oft vermeidbar und könnten prophylaktisch deutliche Gemildert werden.
  • Sind die Symptome fachgerecht behandelt, kann auch die lebenswichtige onkologische Therapie effektiv durchgeführt werden.
  • Auch belastende Probleme wie die Geschmacksstörungen und Brennen der Mundschleimhaut können gut behandelt werden.
  • Sie werden ihn Rahmen der dermatologischen Konsultation detailliert aufgeklärt und erhalten ein maßgeschneidertes Therapiekonzept für Ihre onkologische Therapie
  • Es erfolgt ebenfalls ein ausführliche Kommunikation über die Behandlung an Ihren behandelnden Onkologen / Internisten

Für nähere Informationen wenden Sie sich an: office@ident.wien

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